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Österreichische Regierung: Konfliktaufbau zur Herrschaftssicherung

Bloged in Allgemein,Protest by friedi Samstag Juni 9, 2018

Die rechte Regierung in Österreich geht konsequent ihren populistischen Weg um sich im Sattel zu halten. Hetze gegen kleine türkische Vereine und Moscheen, da kann man Stärke zeigen, die auch beim letzten Alkoholiker ankommt.

Wer glaubt, dass nun mit dem – ohnedies erst für diesen Zweck gebastelte – Islamgesetz tatsächlich staatszersetzende Aktivitäten im Zaum gehalten werden müssen, der hat kein besonders gutes Bild von Österreichs Demokratie.

Wer glaubt, dass der Aufruf zur Verschleierung von Frauen in der Öffentlichkeit schon eine Art Wiederbetätigung ist, hat ein eigenartiges Weltbild.

Auch wenn die Kronenzeitung meldet, dass über 80% der österreichischen Bevölkerung diesen unsäglichen Maßnahmen zustimmen – ich will hier demonstrativ melden: Ich nicht!

Ich halte diese Maßnahmen, angefangen vom neuen Islamgesetz bis zum aktuellen Vorgehen gegen türkische Vereine und Moscheen für billigste, menschenverachtende Propaganda! Selbst dann, wenn die Kindersoldaten-Theaterspiel-Kritik berechtigt wäre, rechtfertigt dies kein Vorgehen ein par Niveau-Stufen darunter!.

Warum in eine globalisierten Welt zwar österreichische Geschäfte von Islamisten Gekauft, Botschafter mit ausländischen Geld bezahlt werden dürfen – aber justament keine Imame – das weiß nur der Bodensatz (also das gesunde Empfinden des Volkes) – ich aber nicht.

Es gäbe leider noch viele Details und Beispiele – aber eigentlich ist dieses Vorgehen der österreichischen Regierung es gar nicht Wert, ihr so viele Worte zu spenden.

Ev. lernt Herr Kurz zur Zeit in Israel, dass ein andauernder Konflikt zwar zum Zusammenhalt der Wähler gegenüber dem Feind – anderseits aber gewaltiges Leid bei den drangsalierten Feinden führt und humane Lösungen sicher verhindert.

Kurz gesagt: Ich bin entsetzt, dass auch Österreich (wieder) diesen Weg geht.

Graz, 9.6.2018, W.Friedhuber

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