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[iso-aktuell] Angriff der türkischen Nato Armee auf Syrien…

Bloged in Allgemein,Krise by friedi Dienstag Januar 23, 2018

Der Einmarsch einer Nato-Armee nach syrisch Kurdistan ist keine Kleinigkeit, auch wenn am Tage zuvor die Türkei mit der russischen Armeeführung konferierte.
US-Aussenministeer Tillersen und Russlands Aussenminister Lawrow verständigten sich heute telefonisch, um nicht unversehens in einen „großen Krieg“ zu schlittern.

NATO – ARMEE der Türkei beginnt Einmarsch in Syrien und entfacht neuen Syrienkrieg… http://www.deutschlandfunk.de/angriffe-in-afrin-erdogan-verkuendet-beginn-der-offensive.1939.de.html?drn:news_id=841316

AL QUIDA mischt auch wieder mit..

https://www.heise.de/tp/features/Syrien-Tuerkei-setzt-auf-gute-Beziehungen-zur-al-Qaida-Miliz-al-Nusra-Front-3856861.html

Diese Milizen, hierzulande auch von Linken gelegentlich „moderate Rebellen“ genannt, werden nun als die ersten Bodentruppen herangekarrt, um
gegen die sozialrevolutionäre Bewegung der YPG zu kämpfen..

https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/milizen-von-der-tuerkei-nach-syrien-gebracht-1675

http://parstoday.com/de/news/world-i36121-t%C3%BCrkei_beginnt_inoffizielle_milit%C3%A4roperation_in_afrin

RUSSLAND

Russland konferierte gestern – einen Tag vor dem Einmarsch – mit türkischem Militär http://parstoday.com/de/news/world-i36115-chefs_der_t%C3%BCrkischen_armee_und_des_geheimdiensts_zu_beratungen_%C3%BCber_syrien_in_moskau

Wegen der türkischen Offensive hat Russland seine Soldaten aus dem umkämpften Gebiet abgezogen. Damit sollten „mögliche Provokationen“ vermieden und eine „Bedrohung für Leben und Gesundheit der russischen Soldaten“ ausgeschlossen werden, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Samstag in Moskau. Die Soldaten hätten sich in die Deeskalationszone um die syrische Stadt Tall Rifaat zurückgezogen. –

derstandard.at/2000072656629/Tuerkische-Armee-attackierte-erneut-Kurden-Stellungen-in-Syrien

ANMERKUNG dazu:  Lawrow hat heute vor der UN erklärt, die russischen Soldaten seien nicht zurückgezogen worden und würden die Invasion von ihren Stellungen aus beobachten, ohne an Kampfhandlungen teilzunehmen..Die Meldung sei eine Falschmeldung der türkischen Behörden.

dlf verbreitet meldung weiter…

http://www.deutschlandfunk.de/syrien-ypg-meldet-mindestens-zehn-tote-nach-tuerkischer.1939.de.html?drn:news_id=841468

TÜRKISCHE RELIGIONSBEHÖRDE:   BETEN FÜR DEN SIEG

Chef der türkischen Religionsbehörde #Diyanet verordnet, dass in allen Moscheen für den Sieg der türkischen Armee in #Afrin gebetet werden soll. Und für die türkische Nation und Armee.

SIE WOLLEN DAFÜR BETEN, DASS DIE KURDEN MASSAKRIERT WERDEN

Fußnote: In Deutschland sind die #DITIB-Moscheen unter der Kontrolle von Diyanet. Auch sie werden beten

BERLIN

«Wir sehen mit Sorge nach Nordsyrien», war am Samstag aus dem Auswärtigen Amt in Berlin zu hören.
Die aufgeheizte Rhetorik und auch der Beschuss über die Grenze, der allerdings nicht neu sei, seien nicht ermutigend.
«Wir rufen alle Beteiligten auf, jetzt besonnen zu handeln und keine neue Gewalt aufkommen zu lassen.»

Aufruf zur Volksverteidigung
Das Vorstandsmitglied der PKK Murat Karayılan erklärte, dass die Türkei in Efrîn eine historische Niederlage erfahren würde
und rief im kurdischen Fernsehsender Stêrk TV zu einer Mobilisierung für Efrîn auf.
https://anfdeutsch.com/kurdistan/murat-karayilan-ruft-zur-mobilisierung-fuer-efrin-auf-1701

19. Jan

Efrîn – Die Angriffe der türkischen Armee und der Milizen wurden auf das Gebiet von Zîwan in Şehba bis nach Cindirês in Efrîn ausgeweitet. Insbesondere die Dörfer Herbel, Um El-Hoş und Arfet (Til Rifat) wurden massiv von Milizen mit Unterstützung der türkischen Armee angegriffen.Darauf reagierten die Einheiten der Revolutionären Kräfte sofort und es kommt zur Stunde zu schweren Gefechten auf einem großen Gebiet.Militärische Quellen berichten von toten und verletzten türkischen Soldaten. Auch von Süden aus der Region Idlib greifen die türkische Armee und Milizen an. Seit wenigen Minuten finden Artillerie Angriffe auf das Dorf Celemê in Cindirês statt. Das türkische Militär und seine Milizen versuchten Efrîn auch an der Nordgrenze im Kreis Bilbilê anzugreifen. Aufgrund der vehementen Verteidigung durch die Volksverteidigungseinheiten (YPG) mussten sich die türkischen Truppen wieder zurückziehen. Über den Grenzübergang Öncüpinar bei Kilis bringt das Militär weiterhin Milizionäre nach Azaz. Mittlerweile haben zwanzig Busse mit in der Türkei trainierten Milizen die Grenze passiert. Weitere Milizionäre werden in die Umgebung von Arfet (Til Rifat) gebracht um von Südwesten aus anzugreifen. Die Türkei setzt in der groß angekündigten Militäroperation in Efrîn zurzeit noch überwiegend auf Söldnertruppen und vermeidet einen grenzüberschreitenden Einsatz eigener Soldaten. International wird das Geschehen zurückhaltend kommentiert.

  1. Jan

Die gestern gestarteten Besatzungsversuche des türkischen Staates dauern weiterhin an. Nach ersten Informationen wurden bisher sieben verletzte Personen gemeldet, drei von ihnen schwer. Bei zwei der Verletzten handelt es sich um Kinder. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Verletzten weiter ansteigen wird. Nachdem die Angriffe des türkischen Militärs und seinen Söldnern auf Stellungen der YPG/YPJ und der Selbstverteidigungskräfte in Efrîn und Şehba in der vergangenen Nacht zurückgeschlagen werden konnten, setzte die türkische Besatzerarmee heute Erd-Kampfflugzeuge ein.Bei den heftigen Auseinandersetzungen vergangene Nacht sind nach bisherigem Stand sechs Söldner getötet worden. 17 weitere wurden verletzt.

Nach der heutigen Bombardierung des nordsyrischen Kantos Efrîn durch türkische Kampfjets sind in Kobanê die Menschen auf die Straßen gegangen, um ihren Protest zum Ausdruck zu bringen. Unter Parolenrufen wie „Efrîn ist nicht allein“ und „Widerstand, Widerstand!“ versammelte sich die Menschenmenge vor dem Denkmal der Freien Frau. Von dort aus wurde die gesamte kurdische Bevölkerung zum bewaffneten Widerstand aufgerufen.  Der russische Außenminister Sergej Lawrow dementierte Meldungen über einen Rückzug russischer Soldaten aus Efrîn. Bei einer Pressekonferenz im UN-Gebäude in New York erklärte Lawrow, die von der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu (AA) verbreitete Meldung entspreche nicht der Wahrheit. Die Nachrichtenagentur hatte sich in ihrer Meldung auf „vertrauenswürdige Quellen“ in Efrîn bezogen.

Auch aus Damaskus erfolgte ein Dementi. Zuvor hatte Damaskus Ankara bereits gewarnt, auf einen Einmarsch militärisch zu reagieren und die Luftabwehrsysteme einzuschalten.

Zu den türkischen Angriffen auf Efrîn erklärte das Auswärtige Amt in Deutschland: „Wir erwarten, dass die Türkei weiterhin politisch und militärisch Zurückhaltung zeigt“. Zugleich sei aber klar, dass die Türkei „legitime Sicherheitsinteressen“ entlang ihrer Grenze zu Syrien habe. Wichtig sei der Bundesregierung, dass der Fokus der türkischen Militäreinsätze auf dem Kampf gegen den IS und die Nachfolgeorganisation der Terrorgruppe al-Nusra liege.

 

https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/internationale-reaktionen-auf-tuerkische-aggression-in-efrin-1695

Protestwelle beginnt europaweit

PARIS

BRÜSSEL

BONN

FRANKFURT

DEN HAAG

KASSEL

TORONTO

STOCKHOLM

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